Die Projekte der letzen Monate

Newroz Fest 2018

Serwer Sheikh Mousa, Abdelrahman Mohammad und der Verein Ceurabics haben zum ersten Mal alle Interessierten zum interkulturellen Newroz-Fest 2018 am 24.3.2018 eingeladen!

 

Vielen Dank an alle, die dieses Fest unterstützt haben und mit uns gefeiert haben! Wir freuen uns auf das nächste Jahr und ein weiteres Fest mit euch allen!


Das kurdische Neujahrsfest Newroz (im Iran und Afghanistan auch als Nouruz bekannt), markiert im iranisch-kurdisch-türkischen Kulturraum das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings.

 

Vielen Dank auch an unserre tollen Musiker:
KARMA Trio
Abdelrahman Mohammad (Saz)
Asia Rajoub (Querflöte)
Mîral Bro (Cajón & Perkussion)

musikalisch begleitet von
Pouyan Kheradmand(Santur)
Baharak Abdolifard (Gesang)


Brücken bauen - VErbindung durch REligionen

Brücken bauen. Verbindungen durch Religionen.

 

Konzeptidee von Ismail Al Agele

 

 

 

Im vergangenen Semester machte sich die Gruppe Tabādul auf den Weg verschiedene Religionsgemeinschaften in Wien kennenzulernen. Einmal im Monat lernten wir Rituale, Bräuche und Glaubensvorstellungen kennen. In einem Austausch entdeckten wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede in diversen Religionen.

 

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Religionsgemeinschaften für die gelungenen Kooperationen!

 

 

 

Hinduistischer Tempel Traiskirchen (11. Nov 2017)

 

Sri Sri Rada Govinda Gaudya Math

 

https://radha-govinda.at/

 

 

 

Buddhistisches Zentrum Wien (02. Dez 2017)

 

http://www.buddhismus-austria.at/

 

 

 

Römisch-Katholische Rektoratsgemeinde St. Ruprecht (20. Jan 2018)

 

http://www.ruprechtskirche.at/

 

 

 

Wir teilen die Termine für das SoSe 2018 mit, sobald diese fixiert sind (ab April 2018).

 

Pia Razenberger

razenberger@ceurabics.com


Ahwe&Anecdotes 2.0

Bereits Anfang des Jahres erzählten insgesamt 10 Vortragende im Rahmen unseres Projekts Ahwe und Anecdotes über die verschiedensten Bereiche ihrer Heimat.

Ziel dieses Projekts war es für uns, Menschen aus der arabischen Welt zu Wort kommen zu lassen, und ihren Perspektiven auf ihre Heimat ebenso Platz in der Nachrichtenlandschaft einzuräumen wie medialer Berichterstattung. Das sind also die "Anecdotes". Den "Ahwe"-Teil des Titels hat wohl noch niemand verstanden, obwohl er für uns so gut klang :). "Ahwe" heißt auf Syrisch Kaffee, und sollte sinnbildlich für die wohlbekannte arabische Gastfreundschaft stehen, die die ÖsterreicherInnen einlädt, den Geschichten der Vortragenden zu lauschen. Und manchmal gab es auch tatsächlich Ahwe <3.

 

Am 22.11.2017 waren nun Mehmet, Obeyda, Omar und Matt mit Moderation von Martin an der Reihe, über ihre Heimatstadt Mossul, deren BewohnerInnen, Dialekte, Geschichte, Traditionen, Bildungssysteme und Minderheiten zu sprechen. Jeder der vier Vorträge konzentrierte sich neben den persönlichen Geschichten der vier Männer auf die Schlüsseljahre 2003, 2014 und 2017, die die Stadt und den gesamten Irak nachhaltig veränderten.

Eine kurze Diskussionsrunde am Ende, bei der die rund 60 ZuhörerInnen Fragen zur aktuellen Situation stellten, schloss den sehr interessanten und lehrreichen Abend ab.

 

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem Verein Fremde werden Freunde, der uns den wunderschönen Salon in der Garnisongasse für diesen Abend zur Verfügung stellte und uns mit Getränken und arabischen Süßigkeiten verwöhnte! Vielen Dank, liebe Lisa, lieber Masud! Wir kommen wieder <3

 

Vielen Dank an Mehmet, Obeyda, Omar, Matt und Martin und das großartige Publikum für diesen wunderbaren Abend!

 

Margareta Wetchy

wetchy@ceurabics.com

 



ShIsha-Karussel

Shisha-Karussell

 

Eine Kooperation zwischen CEURABICS und Salam Orient, 21. Oktober 2017

 

 

 

Im Rahmen des Festivals Salam-Orient bot die Gruppe Tabādul ein zwangloses Beisammensein im Café Berfin an. An jedem Tisch standen eine Shisha und ein Thema bereit, über das diskutiert wurde. Hany Ibrahim und Yahya al Saed regten zu gemeinsamen Diskussionen über die Einstellung zu einem bestimmten Thema früher und heute an. Mohamad Albonni erzählte von seinem Weg in ein neues Leben – von Syrien nach Österreich. Wadee Ghattes erklärte die politische Geschichte Syriens. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Martina Laab und Katrin Pröll für die tolle Kooperation und freuen uns auf Salam Orient im Oktober 2018!

 

 

 

http://www.salam-orient.at/

 

Pia Razenberger, MA

razenberger@ceurabics.com



1001 Salam

Das Projekt 1001 Salam wurde im Zeitraum Mai bis Juni 2017 an insgesamt vier Terminen durchgeführt. Vordergründig war ein lockerer Sprachenaustausch in angenehmer Atmosphäre mit eigens dafür entwickelten Spielen. Die Termine waren sehr unterschiedlich gestaltet – die ersten drei fanden in den Räumlichkeiten des WUK statt, alle Abende hatten einen anderen Schwerpunkt. Um sich kennen zu lernen widmete sich der erste Abend Personenbeschreibungen, am zweiten Abend wurde eine arabisch-deutsche Version von Activity gespielt, ein lustiges Rätselraten an verschiedenen Stationen bildete den dritten Abend. Der letzte Termin fand Outdoor statt: Eine Schnitzeljagd führte unsere TeilnehmerInnen in verschiedenen Gruppen durch die Stadt, das erste Team gewann einen Preis. Trotz der schlechten Wetterlage freuten wir uns über die vielen TeilnehmerInnen!

 

Der Fokus dieses Projektes lag vor allem auf dem Austausch auf Augenhöhe. Vorkenntnisse in Sprache und Schrift waren nicht notwendig. Der Grundgedanke bestand darin, dass sich die TeilnehmerInnen die jeweils unbekanntere Sprache eigenständig näher bringen, wofür die erarbeiteten Spiele den Rahmen bildeten.

 

Das Projekt war ein voller Erfolg – an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden für die schönen Abende!

 

 

Marina Mayer

mayer@ceurabics.com

 

Laura Plochberger

plochberger@ceurabics.com



Tabadul

Die Gruppe Tabādul

 

Tabadul ist arabisch und bedeutet Austausch, was auch das Motto dieser Gruppe ist. Wir sind Araber_innen und Österreicher_innen, die einen Teil des Vereins Ceurabics bilden. Die Gruppe ist aus dem gleichnamigen Museumsprojekt entstanden (https://tabadulblog.wordpress.com/) und will sich eigenständig in unterschiedlichen Formaten mit Menschen über Themen wie Gesellschaft, Religion oder Zusammenleben austauschen.

 

Tabādul-Austausch fand von Oktober-Dezember 2016 in Wien statt. Dabei erarbeiteten 9 studieninteressierte Personen zusammen mit Studierenden der Universität Wien Referate aus. Alle Teilnehmenden möchten gerne an der Uni studieren und konnten bei Tabādul schon mal üben Literatur zu bearbeiten und einen Referatstext in deutscher Sprache auszuarbeiten. Inhaltlich handelte es sich um in Wiener Museen ausgewählte "Lieblingsstücke", die mit kunsthistorischen Methoden ausgearbeitet wurden. Am 17./18. Dezember wurden die Objekte einem Publikum vorgetragen. Nach den Präsentationen erarbeiteten alle gemeinsam gesellschaftlich relevante Themen, die in Zusammenhang mit der Auswahl der Objekte standen.

 

mumok

Mohammad Alzain - Die kauernden Frauen von Koloman Moser

Samer Mousa - Die Schule der Gelehrten von Paul Delvaux

Osama Altaii - No way out? von André Verlon

Selim Kendry - Allegorie von Ernst Fuchs

Volkskundemuseum

Omar Salas - Die Tiroler Stube

Hany Ibrahim - Die Münstertaler Seitstollentruhe

Wadee Ghattas - Die Schützenscheibe des Malers Viktor Krebs

Ismail Alagele - Das Stufenalter des MannesTechnisches Museum

Mohamad Albonni - Der Volkswagen Käfer

 

Wir bedanken uns bei der MA17 für die finanzielle Unterstützung des Projektes!

Wir bedanken uns bei den Museen, die so toll mit uns kooperierten!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Institut für Kunstgeschichte für die Bereitstellung der Räumlichkeiten

und der Evangelisch-Theologischen Fakultät für ihre Unterstützung durch Prof. Dr. Wolfram Reiss!

 

 

Gewonnen!

 

Tabādul-Austausch wurde am 8. März 2017 mit dem Deubner-Preis des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker ausgezeichnet!

Mithilfe des Preisgeldes können die Honorare der Referenten bezahlt und eine Weiterführung von Tabadul ins Auge gefasst werden!

Wir bedanken uns recht herzlich bei Peter Deubner und dem Verband Deutscher Kunsthistoriker!

Mehr Infos

 

Pia Razenberger, MA

razenberger@ceurabics.com